Die meisten Frauen, die sich in den Wechseljahren oder in der Menopause befinden, bemerken dies an folgenden Symptomen:
- Unregelmäßige Menstruation;
- Hitzewallungen;
- Vaginale Beschwerden wie Trockenheit;
- Trockene Haut;
- Trockener Mund und trockene Augen;
- Juckreiz und Brennen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr;
- Vermindertes Libido;
- Stimmungsschwankungen;
- Schlafstörungen;
- Herzklopfen;
- Beschwerden der Harnwege;
- Osteoporose.
Die auffälligsten Beschwerden sind die unregelmäßige Menstruation und Hitzewallungen. Die Menstruation verändert sich allmählich, sie kann schwächer und kürzer werden, aber es können auch andere menstruationsbedingte Beschwerden auftreten, die zuvor nicht bestanden, wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Bei Hitzewallungen treten kurzfristige Hitzegefühle auf. Das Gesicht und die Brust können sich röten und es kann zu starkem Schwitzen kommen, häufig auch nachts. Zudem kann die Haut trockener und weniger elastisch werden, wodurch Falten entstehen können. Da weniger Tränenflüssigkeit und Speichel produziert wird, kann es zu einem trockenen Mund und trockenen Augen kommen. Durch die geringere Östrogenproduktion wird die Vaginalschleimhaut dünner und trockener, was zu Juckreiz und einem brennenden Gefühl führen kann.
Unter diesen Umständen können Infektionen wie eine Blasenentzündung leichter auftreten. Da auch weniger Testosteron produziert wird, kann das Libido abnehmen. Zudem ist es ein natürlicher Alterungsprozess, dass die Beckenbodenmuskulatur erschlafft, wodurch die Blase absinken kann. Da auch die Schleimhäute der Harnwege dünner werden, kann es zu Harnverlust beim Niesen, Husten oder anderen alltäglichen Aktivitäten kommen.
Frauen in den Wechseljahren haben zudem ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Das liegt daran, dass Östrogen für eine optimale Kalziumaufnahme sorgt. Wird dieses Hormon weniger produziert, werden die Knochen anfälliger.